Wie Unternehmen ihre Marke positionieren, ihre LinkedIn-Unternehmensseite stärken und relevante Zielgruppen erreichen
Die Unternehmensmarke auf LinkedIn sichtbar machen
LinkedIn ist für viele Unternehmen ein fester Bestandteil der digitalen Kommunikation geworden. Die Plattform ermöglicht es, Produkte und Leistungen vorzustellen, fachliche Themen aufzugreifen und mit Kunden, Geschäftspartnern sowie potenziellen Mitarbeitenden in Kontakt zu treten. Für die Unternehmensmarke entsteht damit ein zusätzlicher Kommunikationskanal, über den sich Positionierung und Expertise kontinuierlich vermitteln lassen.Corporate Branding auf LinkedIn beginnt mit der Frage, wie ein Unternehmen wahrgenommen werden möchte. Welche Kompetenzen zeichnen es aus? Welche Themen sind für seine Zielgruppen relevant? Was unterscheidet das Unternehmen von anderen Anbietern? Die Antworten auf diese Fragen sollten sich im gesamten LinkedIn-Auftritt widerspiegeln. Dazu gehören die Gestaltung und Beschreibung der Unternehmensseite ebenso wie die veröffentlichten Inhalte und die Art der Kommunikation.
Die LinkedIn-Unternehmensseite als zentrale Anlaufstelle
Die Unternehmensseite ist häufig einer der ersten digitalen Berührungspunkte mit einer Marke. Interessenten, Kunden und potenzielle Mitarbeitende können sich dort über das Unternehmen informieren und einen Eindruck von seinen Aktivitäten gewinnen. Deshalb sollte das Profil vollständig, aktuell und verständlich gestaltet sein.Eine aussagekräftige Unternehmensbeschreibung erklärt, welche Leistungen angeboten werden, welche Zielgruppen angesprochen werden und wofür die Marke steht. Auch das Logo, das Titelbild, die Website-Verlinkung und die weiteren Profilinformationen sollten ein einheitliches Erscheinungsbild vermitteln. Unternehmen mit internationaler Ausrichtung können ihre Beschreibung in mehreren Sprachen hinterlegen, um unterschiedliche Märkte anzusprechen.Mit der Einrichtung der Unternehmensseite ist die Arbeit allerdings nicht abgeschlossen. Erst durch regelmäßige Veröffentlichungen und den Austausch mit anderen Nutzern entwickelt sich daraus ein aktiver Kommunikationskanal.
Inhalte, die zur Positionierung beitragen
Eine erfolgreiche LinkedIn-Unternehmensseite benötigt eine klare Themenstruktur. Dabei sollten Unternehmen über ihre Produkte und Dienstleistungen hinausdenken. Fachliche Entwicklungen, Kundenanforderungen, Einblicke in Projekte und Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag bieten zahlreiche Möglichkeiten, relevante Inhalte zu entwickeln.Für Industrieunternehmen können beispielsweise neue Anwendungen, technische Lösungen, Produktionsprozesse oder Erfahrungen aus internationalen Märkten interessant sein. Auch Messebesuche, Forschung und Entwicklung sowie Einblicke in unterschiedliche Unternehmensbereiche eignen sich für die Kommunikation.Wichtig ist, dass die Inhalte einen erkennbaren Bezug zur Positionierung des Unternehmens haben. Eine Veröffentlichung sollte den Lesern neue Informationen vermitteln, eine fachliche Frage beantworten oder einen Einblick ermöglichen, den sie auf anderen Kanälen nicht erhalten.
Unternehmenskommunikation und persönliche Profile verbinden
Die Unternehmensseite bildet eine gemeinsame Grundlage für die Kommunikation. Zusätzlich können Führungskräfte und Mitarbeitende ihre eigenen Erfahrungen und beruflichen Netzwerke einbringen. Dadurch entstehen unterschiedliche Perspektiven auf das Unternehmen, seine Produkte und seine Arbeitsweise.Ein Entwicklungsingenieur kann beispielsweise technische Zusammenhänge erklären, während ein Vertriebsmitarbeiter über Kundenanforderungen und Marktveränderungen berichtet. Führungskräfte können strategische Entscheidungen einordnen und Einblicke in die Unternehmensentwicklung geben.Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit braucht es keine identischen Beiträge auf sämtlichen Profilen. Sinnvoller sind gemeinsame Themen, klare Kommunikationsleitlinien und ausreichend Freiraum für die persönlichen Perspektiven der Beteiligten.
Die richtige Mischung aus Inhalten und Formaten
LinkedIn bietet Unternehmen unterschiedliche Möglichkeiten, Inhalte aufzubereiten. Dazu gehören Textbeiträge, Bilder, Dokumente, Videos und weitere Formate. Welches Format sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Thema, der Zielgruppe und den verfügbaren Ressourcen ab.Videos können beispielsweise technische Anwendungen veranschaulichen oder Menschen aus dem Unternehmen vorstellen. Dokumentenbeiträge eignen sich für strukturierte Erklärungen, während Bilder Einblicke in Projekte, Veranstaltungen oder den Arbeitsalltag vermitteln können.Ein aufwendiges Format führt nicht automatisch zu besseren Ergebnissen. Entscheidend ist, dass Inhalt und Darstellung zusammenpassen. Ein verständlicher Fachbeitrag kann für eine spezialisierte B2B-Zielgruppe einen höheren Nutzen haben als eine umfangreiche Kampagne ohne konkreten Informationswert.
Dialog als Bestandteil der Markenkommunikation
Die Veröffentlichung eines Beitrags ist nur ein Teil der Kommunikation. Ebenso wichtig ist der Umgang mit Kommentaren, Fragen und Rückmeldungen. Unternehmen, die auf fachliche Diskussionen eingehen und aktiv am Austausch teilnehmen, schaffen zusätzliche Kontaktpunkte mit ihrer Zielgruppe.Dabei sollten nicht ausschließlich die Interaktionen unter den eigenen Beiträgen betrachtet werden. Auch Kommentare unter Veröffentlichungen von Kunden, Partnern, Verbänden oder anderen relevanten Akteuren können zur Sichtbarkeit und zum Aufbau geschäftlicher Beziehungen beitragen.Corporate Branding auf LinkedIn benötigt deshalb klare Verantwortlichkeiten. Es sollte festgelegt sein, wer Inhalte entwickelt, Veröffentlichungen betreut und auf Rückmeldungen reagiert.
Erfolg anhand der Unternehmensziele bewerten
Die Entwicklung einer Unternehmensseite lässt sich anhand verschiedener Kennzahlen nachvollziehen. Neben der Anzahl der Follower sind beispielsweise die Zusammensetzung der erreichten Zielgruppen, Interaktionen, Profilbesuche und Websitezugriffe interessant.Für Unternehmen mit langen Vertriebszyklen können weitere Aspekte hinzukommen. Dazu gehören neue Kontakte zu relevanten Entscheidungsträgern, Rückmeldungen aus Kundengesprächen oder Anfragen, bei denen LinkedIn zur ersten Kontaktaufnahme beigetragen hat.Eine sinnvolle Erfolgsmessung berücksichtigt deshalb sowohl die Entwicklung des LinkedIn-Auftritts als auch mögliche Auswirkungen auf die Unternehmenskommunikation und Geschäftsentwicklung.
Fazit
Corporate Branding auf LinkedIn bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Positionierung kontinuierlich sichtbar zu machen und unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen. Eine professionell gestaltete Unternehmensseite bildet die Grundlage. Relevante Inhalte, persönliche Kommunikation und der regelmäßige Austausch mit dem beruflichen Netzwerk tragen dazu bei, die Markenwahrnehmung weiterzuentwickeln.brain behind brands unterstützt Unternehmen bei der Positionierung ihrer Marke, der Entwicklung von LinkedIn-Kommunikationsstrategien sowie der laufenden Betreuung von Unternehmensseiten. Dabei verbinden wir strategische Markenführung mit praktischer Umsetzung und Erfahrungen aus Marketing, Vertrieb und Unternehmertum.